Sanierungsstand


Fotos: Michael Kreskowsky + Pfarrarchiv Waldheim

Im Jahr 2014 wurden die Sanierungsarbeiten der Kirche im Erdgeschoss fortgesetzt. Ziel der Maßnahmen war neben der Sanierung auch eine Verbesserung der klimatischen und strömungstechnischen Bedingungen in der Kirche (Heizkosten, Zugluft).

Die Holzverkleidung der Außenwände wurde wegen starker Schädigung durch Nässe unter Beachtung denkmalpflegerischer Aspekte erneuert. Die dahinter liegenden Wände erhielten neuen Putz und Anstrich. Zur Verhinderung erneuter Nässeschäden wurde zwischen Verkleidung und Außenwand ein Abstand zur Hinterlüftung gelassen. Zusätzlich wurden Konvektorheizkörper an den Außenwänden installiert, um eine besserer Zirkulation der Warmluft zu erreichen. Die durchgängigen Festerbereiche wurden in der Höhe der Emporen durch Glaseinbauten unterbrochen.

Für behindertengerechten Zugang und Nutzung des Erdgeschosses wurden die seitlichen Holzpodeste und Bänke entfernt und die vorderen Bankreihen eingekürzt, so dass das gesamte Kirchenschiff mit Ausnahme des Altarplatzes barierefrei erreichbar ist.

Die Gesamtkosten für diese Maßnahmen belaufen sich auf rund 150 TEUR, wobei der Förderverein 86 TEUR beisteuert.

2011 finanzierte der Verein die Reparatur der Turmuhr sowie die Erneuerung eines Glockenklöppels. Der Hainichener Architekt Jan Brückner, der bereits die Außensanierung betreute, wurde wieder beratend hinzugezogen. Unter seiner Regie finden Temperaturmessungen im Kirchenschiff statt, die Voraussetzung für eine Optimierung der Heizungsanlage sind.

Im Jahr 2009 ermöglichte der Förderverein die malermäßige Instandsetzung der ersten Empore sowie den denkmalgerechten Sockelanstrich der zweiten Empore. Geplant sind weitere Malerarbeiten an den Außenwänden im Erdgeschoss sowie die Finanzierung eines Projektes zur Überarbeitung der Heizung.

Die notwendigen Eigenmittel zur Sanierung der Außenanlagen um die Kirche konnte der Förderverein bereitstellen. Die Dachentwässerung der Kirche wurde fachgerecht an die Kanalisation angebunden und die Flächen um die Kirche wurden denkmalgerecht gepflastert, Poller und Bänke aufgestellt sowie die Eingangsstufen gerichtet und teilweise erneuert.

Im Herbst 2008 wurden die Außenanlagen um Kirche und Pfarrhaus umfassend saniert. Aus dem Fonds für städtebauliche Erneuerung konnte dafür eine größere Fördersumme zur Verfügung gestellt werden.

Für das Jahr 2008 wurde geplant, den Außenbereich um die Kirche zu erneuern. Die Dachentwässerung sollte ins Kanalsystem eingebunden und das stark verworfene Pflaster neu verlegt werden. Weiterhin sollte ein Verbindungsweg zwischen Kirche und Gemeindehaus geplant werden, der auch mit Fahrzeugen befahren werden kann.

Im Jahr 2006 wurde der Eingangsbereich im Turm renoviert, mit Steckdosen und Beleuchtung ausgestattet und dadurch aufgewertet. Auch die Außentüren an den vier Seiten des Kirchenschiffes wurden einer Instandhaltung unterzogen.

Nach dem Jahrhunderthochwasser 2002 entschloss sich die Kirchgemeinde, ihr stark in Mitleidenschaft gezogenes Gemeindehaus zu verkaufen. Deshalb stand die Aufgabe, neue Räume für die Gemeindearbeit zu schaffen. In der Kirche standen Räume hinter dem Altar über Jahre leer und sollten nun einer neuen Nutzung zugeführt werden. Die Räume wurden wärme- und trittschallgedämmt, mit einer Heizung ausgestattet und denkmalgerecht saniert. Große Teile der dafür erforderlichen Mittel kamen dafür im Jahr 2005 vom Förderverein.