Satzung des Fördervereins zur Sanierung der Stadtkirche St. Nicolai zu Waldheim


§ 1 Zweck des Vereins
1. Ziel und Zweck des Vereins ist die Beschaffung der finanziellen Mittel für die Sanierung,Erhaltung und Pflege der Stadtkirche St. Nicolai zu Waldheim. Zu diesem Zweck sollen auch gezielte kulturelle Angebote unterbreitet werden.


2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung.


3. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.


4. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.


5. Mittel des Vereins dürfen ausschließlich für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
Zuwendungen aus Mitteln des Vereins an Mitglieder sind ausgeschlossen.


6. Es dürfen weiterhin keine Personen durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind,oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 2 Name, Sitz und Geschäftsjahr des Vereins
1. Der Verein führt den Namen „Verein zur Sanierung der Stadtkirche St. Nicolai zu Waldheim“, nach erfolgter Eintragung ins Vereinsregister, die alsbald erwirkt werden soll,mit dem Zusatz „eingetragener Verein“ (e.V.).


2. Sitz des Vereins ist Waldheim. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 3 Mitgliedschaft
1. Die Mitgliedschaft im Verein können natürliche und juristische Personen durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand erwerben. Diese Erklärung hat eine Festlegung zur Höhe des Beitrages gem. § 4 dieser Satzung zu enthalten.


2. Die Mitgliedschaft wird beendet
a) durch Tod,
b) durch Austritt, der nur schriftlich mit einer Frist von einem Monat zum Ende eines Monats gegenüber dem Vorstand erklärt werden kann,
c) durch förmlichen Ausschluss,
d) durch Ausschluss mangels Interesse, der durch Beschluss des Vorstandes ausgesprochen werden kann, wenn ohne Grund für mindestens 1 Jahr die Beiträge nicht entrichtet worden sind.


3. Ein förmlicher Ausschluss nach Absatz 2c) kann durch Beschluss des Vorstandes erfolgen,wenn ein Mitglied seine mitgliedschaftlichen Verpflichtungen gröblich verletzt hat,insbesondere wenn es den Zwecken oder Grundsätzen des Vereins zuwidergehandelt hat.
Der Beschluss ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Hiergegen kann es innerhalb eines Monates nach Zugang Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Diese entscheidet bei ihrer folgenden Sitzung über den Ausschluss abschließend.


4. Bei seinem Ausscheiden aus dem Verein hat ein Mitglied keinen Anspruch bezüglich des Vereinsvermögens.

 

§ 4 Mitgliedsbeiträge
Der Mitgliedsbeitrag beträgt ab 1.1.2002 monatlich 0,50 €, 2,50 €, 5,00 € oder 10,00 €, wobei jedes Mitglied die Höhe seines Beitrages bei Eintritt in den Verein selbst festlegt.
Änderungen der Beitragshöhe sind dem Vorstand des Vereins schriftlich mitzuteilen.


§ 5 Gewinne und sonstige Vereinsmittel
1. Etwaige Gewinne und sonstige Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.


2. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch verhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 6 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind:
1. die Mitgliederversammlung,
2. der Vorstand, bestehend aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter und einem weiteren Mitglied des Vereins. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Er wählt in seiner ersten Sitzung den Vorsitzenden und einen Stellvertreter. Fällt ein Vorstandsmitglied zeitweilig aus, so kann der Vorstand für diese Zeit
ein Mitglied des Beirats oder ein Vereinsmitglied in den Vorstand berufen.
3. der Beirat, der auf Beschluss des Vorstandes aus geeignet erscheinenden Personen gebildet wird.


§ 7 Mitgliederversammlung
1. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist jährlich, möglichst im ersten Kalenderquartal, abzuhalten. Sie beschließt insbesondere über:
1. Die Bestellung und Abberufung von Vorstandmitgliedern
2. Die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstandes
3. Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins
4. Die Entlastung des Vorstandes.
2. Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung unter Angabe des Tagesordnung durch besondere schriftliche Einladung. Sie muss den Mitgliedern mindestens 3 Wochen vor der Versammlung zugegangen sein. Der Vorstand bestimmt die Tagesordnung. Jedes Mitglied
kann Ergänzungen zur Tagesordnung bis spätestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand einreichen.


3. In der Mitgliederversammlung ist Vertretung unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht auch bei der Ausübung des Stimmrechts zulässig. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen, bei Stimmengleichheit die Stimme des Vorsitzenden. Gezählt werden nur „Ja“- und „Nein“- Stimmen. Über die Art der Abstimmung
entscheidet der Vorstand. Wahlen erfolgen jedoch schriftlich durch Stimmzettel.


4. Beschlüsse, durch die die Satzung geändert wird, und Beschlüsse über die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen. Über eine Satzungsänderung oder die Auflösung des Vereins darf nur beschlossen werden, wenn die beabsichtigte Änderung oder die Auflösung bei der Einladung ausdrücklich als
Tagesordnungspunkt angegeben war.


5. Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins sind dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Satzungsänderungen, die die in §1 genannten gemeinnützigen Zwecke betreffen, bedürfen der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes.


6. Über die Verhandlungen der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. Diese Niederschrift ist für alle Mitglieder beim Vorstand einzusehen. Einwendungen können nur innerhalb eines Monats, nachdem die
Niederschrift zugänglich gemacht worden ist, erhoben werden.


7. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist zu berufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder wenn mindestens 20% der Mitglieder dies schriftlich gegenüber dem Vorstand verlangen.


§ 8 Vorstand des Vereins
1. Zu Vorstandmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins gemacht werden. Die Wahl erfolgt einzeln. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes kann für seine restliche Amtszeit vom Vorstand ein Nachfolger bestellt werden. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt.


2. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Dem Vorstand im Sinne von § 26 Abs. 2 BGB bilden der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende sowie ein weiteres Mitglied des Vereins. Es sind jeweils zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam vertretungsbefugt.


3. Der Vorstand entscheidet mündlich, fernmündlich, schriftlich oder fernschriftlich, wenn alle Vorstandmitglieder mit diesem Verfahren einverstanden sind, anderenfalls in einer Sitzung, die der Vorsitzende oder im Falle seiner Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende mit
einer Ladungsfrist von einer Woche anberaumt. Über die Verhandlungen und Beschlüsse des Vorstandes ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Vorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.


§ 9 Auflösung des Vereins
1. Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung nach Maßgabe des § 7 Abs.4 und 5 aufgelöst werden.


2. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.


3. Bei Auflösung des Vereins fällt das Vereinsvermögen des ev.-luth. Kirchgemeinde Waldheim zu und ist für den unter § 1 dieser Satzung bezeichneten Zweck zu verwenden.